ScreenPunkt
Bildschirme fürs ganze Haus – und die Daten bleiben dort.
Der ScreenPunkt bringt auf die Bildschirme im Haus, was heute auf Papier hängt oder gar nirgends steht: die Besucherliste am Empfang, den Aushang in der Kantine, die Raumbelegung vor dem Sitzungszimmer, den Wochenplan in der Werkstatt. Er läuft vollständig auf Ihrem eigenen Server. Ohne Cloud, ohne Datenbank, ohne Abo. Eine Eigenentwicklung, die Sie einmal lizenzieren und dann behalten.
Signage-Plattformen können das auch – mit Cloud-Konto, Player-Lizenz und einer Monatsgebühr je Bildschirm. Für ein Haus mit einer Handvoll Bildschirmen ist das meist zu viel Apparat. Der ScreenPunkt ist ein Ordner auf einem Webserver: Jeder Bildschirm ruft seine Adresse im Browser auf und zeigt seine Playlist.
Für wen: KMU, Gemeinden, Schulen, Praxen, Kanzleien und Gewerbebetriebe mit einem oder mehreren Bildschirmen im eigenen Netz. Bedient wird der ScreenPunkt von den Leuten, die den Inhalt kennen – Empfang, Sekretariat, Werkstattleitung –, nicht von der IT.
Ein Bildschirm zeigt eine Playlist
Eine Playlist ist eine Abfolge von Folien – für einen Zeitraum oder dauerhaft. Vier Arten von Folien gibt es, und sie lassen sich beliebig mischen.
Besucherliste
- Eintrag in Sekunden: Firma, Besucher (mehrere pro Eintrag), Ansprechperson, Ort und Datum – Pflicht ist nur die Firma
- Die Anzeige aktualisiert sich selbst, blättert bei langen Listen und wechselt um Mitternacht auf den neuen Tag
- An Tagen ohne Besuch erscheint die Ruheansicht mit eigenen Bildern oder einer gestalteten Begrüssung – oder die Folie wird übersprungen. Nie ein leerer Bildschirm
Textfolien
- Überschrift und Zeile darunter, in vier Gestaltungen, gesetzt in Ihren Farben und Ihrer Schrift
- Für alles, wofür man sonst ein Bildbearbeitungsprogramm öffnet
- Auf Wunsch mit QR-Code daneben: Anmeldeseite, Gäste-WLAN, Telefonnummer oder E-Mail – scannen statt abtippen. Erzeugt wird er lokal, ohne fremden Dienst
Bilder, Videos, PDF
- Standzeit je Folie, Reihenfolge per Ziehen, weicher Übergang oder harter Schnitt
- Ein PDF wird zu Folien – eine Seite, eine Folie, in 4K-Auflösung. Umgerechnet wird im Browser der hochladenden Person, nicht auf dem Server
- Der Medienordner ist die zweite Tür: Was ein Skript nachts hineinlegt, läuft am Morgen auf dem Bildschirm – Tageszahlen, Auswertungen, Messwerte
- Weiterschalten von Hand ist möglich, etwa über einen Taster am Gerät
Kalender (Lizenzzusatz)
- Raumbelegung, Abwesenheiten, Wochenplan, Jahresplanung – siehe weiter unten
Externe Inhalte (Lizenzzusatz)
- Bild oder Video ab Adresse, Webseite oder Dashboard mit Zoom und Ausschnitt, YouTube- und Vimeo-Videos, ÖV-Abfahrten ab Ihrer Haltestelle
- Aufgerufen wird nur, was in der Quellenliste freigegeben ist; als intern eingestufte Quellen laufen nicht auf öffentlich einsehbaren Bildschirmen
- Ab Werk ausgeschaltet. Nur frei zugängliche Inhalte – der ScreenPunkt meldet sich nirgends an
Termine auf dem Bildschirm
Der Lizenzzusatz Kalenderanzeige zeigt Kalender als Folie: als Zeitachse, als Agenda oder als Monatsraster, mehrere Kalender nebeneinander.
Woher die Termine kommen
- Aus Microsoft 365: Ein Dienst in Ihrem Netz liest die freigegebenen Kalender und liefert sie über HTTPS ab. Der ScreenPunkt selbst spricht nie mit Microsoft und braucht keine Zugangsdaten dorthin
- Aus eigenen Kalendern: direkt im ScreenPunkt geführt, mit Kategorien und wöchentlicher Wiederholung – ohne Postfach und ohne Konto
- Beides lässt sich auf derselben Folie mischen
- Fünf mitgelieferte Demokalender zeigen, wie es aussieht, bevor irgendetwas eingerichtet ist
Wie sie aussehen
- Die rote Linie ist jetzt; Vergangenes tritt zurück
- Mehrtägige Termine laufen als durchgehendes Band über die Tage
- Kategorienfarben aus Outlook kommen mit, abgestimmt auf den Bildschirm
- Hell oder dunkel je Folie – ein Terminplan liest sich hell oft besser, auch wenn der Bildschirm sonst dunkel ist
- Wird der Datenstand zu alt, kennzeichnet der Bildschirm ihn als veraltet
Mehrere Bildschirme, eine Verwaltung
Je Bildschirm eigene Inhalte
- Empfang, Werkstatt, Kantine, Sitzungszimmer – jeder Bildschirm mit eigenem Namen, eigener Playlist und eigener Adresse zum Kopieren
- Ob auf einem Bildschirm Gästenamen stehen, entscheidet seine Playlist
- Versteckte Bildschirme für Anzeigen, die von Automatismen versorgt werden – sichtbar nur für die höchste Rolle
- Eine Vorschau zeigt jeden Bildschirm massstabsgetreu im Browser, für jeden Tag, hoch und quer
Sieht überall richtig aus
- 17 Farbprofile, neun dunkle und acht helle – bei jedem steht, wofür es sich eignet. Auf Wunsch je Bildschirm ein eigenes
- Logo, Schrift und eigene Hausfarben über die Oberfläche, ohne CSS-Kenntnisse
- Hoch- und Querformat automatisch; Full HD und 4K sehen identisch aus, nur schärfer
- Einbrennschutz: wechselnde Layouts, langsam wandernde Inhalte, wanderndes Logo
Gebaut für den Dauerbetrieb
- Netz weg? Der Stand bleibt. Ist der Server nicht erreichbar, zeigt der Bildschirm weiter, was er zuletzt hatte, und holt von selbst auf.
- Ein kaputtes Video hält nichts auf. Lässt sich eine Datei nicht abspielen, geht es mit der nächsten Folie weiter.
- Updates kommen von selbst an. Nach einem Update oder einer geänderten Einstellung lädt sich jeder Bildschirm neu – niemand läuft mit der Tastatur durchs Haus.
- Die Anlage sagt, wenn etwas nicht stimmt. Eine Systemprüfung zeigt im Klartext, ob Server, Rechte und Uploadgrenzen passen; liegt der Datenordner versehentlich im Netz offen, steht es rot über der Verwaltung.
Warum ohne Cloud – und warum das im Betrieb einfacher ist
Wer am Empfang steht, hinterlässt seinen Namen, seine Firma und wen er besucht. Im Kalender stehen Betreffzeilen und Abwesenheiten. Das ist harmlos, solange es im Haus bleibt – und heikel, sobald es das nicht tut.
Die Daten bleiben bei Ihnen
- Besuchernamen, Gastgeber und Termine verlassen Ihren Server nie. Die Anwendung baut keine Verbindung nach aussen auf und funktioniert auch in einem Netz ohne Internetzugang – auch die Lizenz braucht keines (ausser Sie binden mit dem Zusatz Externe Inhalte bewusst fremde Adressen ein – dann rufen die Anzeigegeräte diese auf, der Server weiterhin nichts)
- Löschfristen für Besucherdaten, Termine und Protokolle sind einstellbar; aufgeräumt wird täglich von selbst
- Vier Rollen, vom Empfang, der nur Besuche pflegt, bis zum Vollzugriff. Persönliche Benutzer statt eines geteilten Kennworts; Fehlversuche bei der Anmeldung werden gebremst
- Protokolle über Löschungen, Anmeldungen und Änderungen an den Einstellungen
- Zwei Vorlagen liegen bei: ein Aushang für den Empfang und ein Eintrag fürs Bearbeitungsverzeichnis nach Art. 12 DSG
Keine Datenbank
- Alles liegt in einfachen Textdateien. Sichern heisst: einen Ordner kopieren. Umziehen heisst: denselben Ordner woandershin kopieren
- Kein Datenbankserver, der gepflegt, aktualisiert und gesichert werden will
- Standard-PHP genügt – kein Ghostscript, kein Imagick, kein Composer, kein Node
- Ein Update heisst: Programmdateien drüberkopieren. Einstellungen, Besucher, Medien und Lizenz liegen getrennt davon
Einmal lizenziert, unbegrenzt nutzbar: kein Abonnement, keine monatliche Gebühr je Bildschirm, kein Anbieter, bei dem die Daten liegen. Und keine Preiserhöhung, die man mitmachen muss, weil der Empfang sonst schwarz bleibt.
Voraussetzungen
Serverseite
- PHP 7.4 oder neuer (empfohlen ab 8.3, geprüft auf 8.5), keine zwingenden Erweiterungen
- Keine Datenbank
- Windows Server oder Windows 11 Pro mit IIS · Debian oder Ubuntu mit Apache oder nginx · Docker auf NAS oder Mini-PC (Compose-Dateien liegen bei) · Raspberry Pi
- Geführte Installation im Browser, in wenigen Minuten
- HTTPS mit eigenem Zertifikat oder hinter einem Reverse-Proxy; für Kalender aus Microsoft 365 Pflicht
Anzeigeseite
- Jedes Gerät mit einem aktuellen Browser: Fernseher, Mini-PC, Tablet, Raspberry Pi
- Ein Raspberry Pi kann Server und Anzeigegerät zugleich sein
- Läuft vollständig im lokalen Netz, ganz ohne Internetzugang
Dokumentation
Kundenhandbuch und Administrationsleitfaden liegen als PDF bei – und dieselben Inhalte stehen als Hilfe direkt im Werkzeug, dazu ein Rundgang beim ersten Anmelden. Alles stammt aus einer Quelle und kann deshalb nicht auseinanderlaufen.
Was der ScreenPunkt nicht ist
Damit niemand etwas erwartet, was nicht kommt:
- Kein Zutrittssystem. Keine Badges, keine Türsteuerung, keine Unterschrift auf dem Tablet, keine Selbstregistrierung durch den Gast.
- Keine Signage-Plattform für vierzig Filialen mit zentralem Rollout, Geräteverwaltung und Werbezeiten. Es ist ein Werkzeug für ein Haus – oder eine Handvoll Standorte – mit Bildschirmen im eigenen Netz.
- Kein Layout-Baukasten. Keine frei verschiebbaren Zonen, keine Laufschrift, keine Widgets am Bildschirmrand. Eine Folie zeigt eine Sache, und die gross.
- Keine Besuche aus dem Terminkalender. Der Kalenderzusatz zeigt Termine an; er legt daraus keine Besuchereinträge an.
Auch ohne eigenen Signage-Bildschirm einsatzbereit
Kein Bildschirm mit eigenem Kiosk-Modus zur Hand, der von selbst eine Website startet? Ich richte die Hardware Ihrer Wahl – einen vorhandenen PC, ein NAS oder einen kleinen Einplatinencomputer – so ein, dass der ScreenPunkt beim Einschalten automatisch und zuverlässig startet. So kommen Sie ohne teure Spezial-Hardware zu einem vollwertigen Infoscreen.
Lizenzierung
Eine Dauerlizenz je Installation, gestaffelt nach Anzahl Bildschirmen: einer, bis vier oder unbegrenzt. Die Kalenderanzeige und die Externen Inhalte sind Zusätze zu jeder Stufe und lassen sich jederzeit nachlizenzieren – wie ein zusätzlicher Bildschirm ist das nur eine neue Lizenznummer, keine Neuinstallation. Kein Abonnement, keine laufenden Gebühren. Die Software-Pflege ist freiwillig. Die passende Lizenzform und den Preis besprechen wir im Gespräch; auf Wunsch übernehme ich die Einrichtung.
Häufige Fragen
Was ist der ScreenPunkt?
Eine Anwendung für Bildschirme im eigenen Haus: am Empfang, in der Kantine, in der Werkstatt, vor dem Sitzungszimmer. Jeder Bildschirm zeigt eine Playlist aus Folien – die Besucherliste, Bilder, Videos, PDF-Seiten, Textfolien und auf Wunsch Kalender. Der ScreenPunkt läuft vollständig auf Ihrem eigenen Server, ohne Cloud, ohne Datenbank und ohne Abonnement.
Wo liegen die Daten?
Auf Ihrem eigenen Server, in einfachen Textdateien. Der ScreenPunkt baut keine Verbindung nach aussen auf und funktioniert auch in einem Netz ohne Internetzugang. Namen von Gästen und Gastgebern sowie Termine verlassen Ihr Haus damit nicht. Einzige Ausnahme ist, was Sie selbst einschalten: Mit dem Zusatz Externe Inhalte rufen die Anzeigegeräte die von Ihnen freigegebenen Adressen auf – der Server auch dann nichts. Für Besucherdaten, Termine und Protokolle lassen sich Löschfristen einstellen; aufgeräumt wird täglich von selbst.
Kann der ScreenPunkt Kalender aus Microsoft 365 anzeigen?
Ja, mit dem Lizenzzusatz Kalenderanzeige: Raumbelegung, Abwesenheiten oder Jahresplanung als Zeitachse, Agenda oder Monatsraster. Der ScreenPunkt spricht dabei nie selbst mit Microsoft – ein Dienst in Ihrem Netz liest die freigegebenen Kalender und liefert sie über HTTPS ab. Wer keine Microsoft-Kalender braucht, führt Kalender direkt im ScreenPunkt, etwa den Wochenplan der Werkstatt.
Braucht der ScreenPunkt eine Datenbank?
Nein. Alle Daten liegen in einfachen Textdateien. Sichern heisst einen Ordner kopieren, umziehen heisst denselben Ordner woandershin kopieren. Serverseitig genügt PHP ab 7.4 (empfohlen ab 8.3); zwingende Erweiterungen gibt es keine, also weder Ghostscript noch Imagick, Composer oder Node.
Auf welcher Hardware läuft der ScreenPunkt?
Auf fast allem, was schon da ist: Windows Server oder Windows 11 Pro mit IIS, Debian oder Ubuntu mit Apache beziehungsweise nginx, Docker auf einem NAS oder Mini-PC, oder ein Raspberry Pi. Ein Raspberry Pi kann Server und Anzeigegerät zugleich sein. Als Bildschirm genügt jedes Gerät mit einem aktuellen Browser.
Ist der ScreenPunkt eine Digital-Signage-Plattform?
Er erledigt, wofür die meisten Häuser eine Signage-Plattform anschaffen würden – aber er ist bewusst keine: kein zentraler Rollout über vierzig Filialen, keine Geräteverwaltung, kein Layout-Baukasten mit Zonen und Laufschrift. Er ist auch kein Zutrittssystem: keine Badges, keine Türsteuerung, keine Selbstregistrierung durch den Gast.
Was kostet der ScreenPunkt?
Eine Dauerlizenz je Installation, gestaffelt nach Anzahl Bildschirmen (einer, bis vier, unbegrenzt) – kein Abonnement und keine monatliche Gebühr pro Bildschirm. Die Kalenderanzeige ist ein Zusatz zu jeder Stufe. Die Software-Pflege ist freiwillig. Die passende Lizenzform und den Preis besprechen wir im Gespräch.